Eine ergänzende Behandlungsmethode in der Neurologie und Schmerztherapie

Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) ist eine spezielle Form der Mikrosystemakupunktur, die von dem japanischen Arzt Dr. Toshikatsu Yamamoto entwickelt wurde. Erstmals 1973 vorgestellt wurde sie im Verlauf zu einer modernen Variante der Akupunktur weiterentwickelt. Sie basiert auf der Vorstellung eines Somatotops am Schädel, bei dem bestimmte Körperregionen und Funktionen definierten Arealen des Kopfes zugeordnet sind.

Die YNSA-Diagnostik

Ein besonderes Merkmal der YNSA ist die spezifische Diagnostik. Diese ermöglicht eine individuelle Anpassung der Akupunktur an die Symptomatik. Die Untersuchung bestimmter Reflex-und Druckpunkte an diagnostischen Zonen am Arm und u.a. dem Hals liefern Hinweise auf die Auswahl der Behandlungspunkte. Die Behandlung selbst erfolgt durch gezieltes Setzen der Akupunkturnadeln an den ausgewählten Punkten der Kopfhaut. Während der Behandlung können die Akupunkturpunkte durch Kontrolle der diagnostischen Zonen erneut optimiert werden.

Wann kann YNSA sinnvoll sein?

Als Fachärztin für Neurologie setze ich die YNSA insbesondere ergänzend bei Schmerzen und neurologischen Beschwerden ein. Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Nacken- und Rückenschmerzen
  • Chronische und neuropathische Schmerzen
  • Gesichts- und Nervenschmerzen (Trigeminusneuralgie)
  • Spastik und Bewegungsstörungen, z. B. nach Schlaganfall oder bei Parkinsonerkrankung
  • Fazialisparesen
  • Schwindel und Tinnitus
  • ausgewählte funktionelle neurologische Beschwerden

Ob eine Behandlung mit YNSA im individuellen Fall sinnvoll ist, wird nach einer ärztlichen Beurteilung entschieden. Die genannten Anwendungsbereiche stellen mögliche Einsatzgebiete dar; die wissenschaftliche Datenlage ist je nach Erkrankung unterschiedlich.

Was ist das Besondere an der Methode?

Als mögliche Wirkmechanismen werden unter anderem Veränderungen der Schmerzverarbeitung und zentralnervösen Regulation diskutiert. Auch Zusammenhänge mit der neuronalen Plastizität werden im Rahmen der Methode beschrieben. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zur YNSA sind jedoch noch begrenzt und erlauben derzeit keine gesicherte Aussage über ihre Wirksamkeit bei allen genannten Krankheitsbildern.
Die YNSA ist kein als Ersatz für eine fundierte neurologischen Versorgung, sondern ergänzende Behandlungsmöglichkeit und wird als Selbstzahlerleistung angeboten. Private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten für die Schädelakupunktur nach Yamamoto.

Neurologische Kompetenz und individuelle Behandlung

Vor jeder Behandlung ist mir eine sorgfältige medizinische Einordnung Ihrer Beschwerden wichtig. Je nach Symptomatik kann zunächst eine weiterführende neurologische Diagnostik erforderlich sein.
Wenn sich daraus eine sinnvolle Indikation ergibt, kann die YNSA ergänzend zu etablierten Behandlungsmethoden eingesetzt werden.

Ihr persönlicher Termin

Sie möchten wissen, ob die Yamamoto Neue Schädelakupunktur für Ihre Beschwerden infrage kommt?

Gerne bespreche ich mit Ihnen im Rahmen eines persönlichen Termins die möglichen Einsatzbereiche, die Kosten, die individuellen Behandlungsmöglichkeiten und Effekte der Methode.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur persönlichen Beratung.

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